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Neues Gesetz soll Medikamentenengpässen vorbeugen

Die EU-Kommission hat den Critical Medicines Act präsentiert.

Der Gesetzesvorschlag wurde gestern veröffentlicht und soll nicht nur die Verfügbarkeit von Arzneimitteln verbessern, sondern auch die Produktion in der EU fördern. Es sollen Anreize für die Herstellung in Europa geschaffen werden, indem z. B. Regulierungsverfahren erleichtert werden. Um mehr Unabhängigkeit zu erlangen, machen diese Maßnahmen durchaus Sinn, kommt doch der Großteil der Generika aus China und Indien. So könnten auch die Zahl der Lieferanten steigen, da im Moment fast die Hälfte der kritischen Generika bloß von einem Unternehmen kommen. Dieser Entwurf soll als Ergänzung der einzelnen Maßnahmen dienen und in Zukunft als EU-Verordnung Gültigkeit erlangen.